Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenRotes Rathaus Berlin: Ein Blick hinter die Kulissen am Tag der offenen Tür
Kurzinfo zum Roten Rathaus
- Thema: Besuch im Roten Rathaus beim Tag der offenen Tür 2026
- Ort: Rotes Rathaus in Berlin-Mitte
- Adresse: Rathausstraße 15, 10178 Berlin
- Funktion: Amtssitz des Regierenden Bürgermeisters und Sitz der Berliner Senatskanzlei
- Architekt: Hermann Friedrich Waesemann
- Bauzeit: 1861 bis 1870
- Highlights im Video: LEGO-Rathaus, Wappensaal, Festsaal, Säulensaal, Rathausbalkon, Gastgeschenke-Ausstellung, Amtszimmer und Senatssitzungssaal
- Besuchszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr, ausgenommen gesetzliche Feiertage
- Eintritt: Reguläre Besichtigung und Ausstellungen kostenfrei
- Wichtiger Hinweis: Wegen Veranstaltungen oder aus Sicherheitsgründen können einzelne Bereiche oder das gesamte Rathaus vorübergehend geschlossen sein
- Videotyp: Berlin-Video / Sehenswürdigkeit / Tag der offenen Tür
- Ideal für: Berlin-Besucher, Geschichtsinteressierte und neugierige Berliner
- Video-URL: https://youtu.be/xAiHTRsKgXU
- YouTube-Kanal: @berlinclips_com
Das Rote Rathaus gehört zu den bekanntesten Gebäuden in der Berliner Stadtmitte. Viele Berlin-Besucher kennen vor allem die markante rote Fassade und den weithin sichtbaren Turm. Was sich hinter den Mauern befindet, bleibt dagegen häufig verborgen.
Beim Tag der offenen Tür 2026 hatten wir die Gelegenheit, einige der interessantesten Räume des Berliner Rathauses zu besichtigen. Wir konnten unter anderem den Wappensaal und den Festsaal besuchen, auf den Rathausbalkon treten und einen Blick in das Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters sowie in den Sitzungssaal des Berliner Senats werfen.
Dazu kamen ein erstaunlich detailreiches Rathaus aus LEGO-Steinen, fast 500 Gastgeschenke aus aller Welt und ein über 100 Jahre altes Karussellpferd, das später bei einem Rathaus-Quiz noch eine wichtige Rolle spielte.
Das Rote Rathaus als politische Mitte Berlins
Das Rote Rathaus ist nicht nur eine bekannte Berliner Sehenswürdigkeit. Es ist vor allem ein täglich genutztes Regierungs- und Verwaltungsgebäude. Hier befindet sich der Amtssitz des Regierenden Bürgermeisters. Auch die Senatskanzlei und wichtige Räume für Sitzungen, Empfänge und Veranstaltungen sind im Gebäude untergebracht.
Seinen Namen verdankt das Rathaus seiner auffälligen roten Klinkerfassade. Das Gebäude entstand im 19. Jahrhundert nach Plänen des Architekten Hermann Friedrich Waesemann. Seine Büste begegnet uns später auch im Inneren des Rathauses.
Wer das Gebäude von außen betrachtet, sieht damit nicht nur ein schönes historisches Bauwerk. Hinter den Fenstern wird bis heute Berliner Politik gemacht. Genau diese Mischung aus Sehenswürdigkeit, Geschichte und aktivem Regierungssitz macht einen Besuch besonders interessant.
Das Rote Rathaus aus fast 79.000 LEGO-Steinen
Direkt im Foyer erwartet uns eines der ungewöhnlichsten Ausstellungsstücke: ein großes Modell des Roten Rathauses aus LEGO-Steinen.
Das Modell wurde im Maßstab 1:60 gebaut und besteht aus genau 78.750 handelsüblichen LEGO-Elementen. Rund 200 Arbeitsstunden waren notwendig, um die Fassade, den Turm, die Fenster und zahlreiche kleine Details des Gebäudes nachzubilden.
Gerade im direkten Vergleich mit dem echten Rathaus wird deutlich, wie genau das Modell gearbeitet ist. Die rote Fassade, die Gebäudeflügel und der charakteristische Rathausturm sind sofort zu erkennen.
Das LEGO-Rathaus ist nicht nur beim Tag der offenen Tür zu sehen. Es gehört zu den Ausstellungsstücken, die während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden können. Damit lohnt sich bereits für dieses ungewöhnliche Modell ein kurzer Abstecher ins Rote Rathaus.
Wappensaal und Festsaal: Repräsentative Räume im Rathaus
Vom Foyer führt unser Rundgang zunächst in den Wappensaal. Besonders auffällig sind hier die Fenster mit den Wappen Berlins und der Berliner Bezirke.
Der Saal erinnert daran, dass Berlin nicht nur aus der historischen Stadtmitte besteht. Die verschiedenen Bezirke mit ihren eigenen Geschichten und Identitäten gehören gemeinsam zur Stadt und werden im Wappensaal sichtbar repräsentiert.
Anschließend geht es weiter in den Festsaal. Während unseres Besuchs findet hier gerade eine Diskussion über die Digitalisierung der Berliner Verwaltung statt. Das zeigt sehr schön, dass die historischen Räume nicht nur besichtigt, sondern weiterhin für aktuelle Veranstaltungen genutzt werden.
Ein besonderer Blickfang im Festsaal ist das große Gemälde zum Berliner Kongress von 1878. Bei diesem internationalen Treffen wurde über die politische Neuordnung des Balkans beraten. Das Bild bringt damit ein bedeutendes Kapitel europäischer Geschichte mitten in das Berliner Rathaus.
Berliner Bären im Säulensaal
Nach dem Festsaal führt unser Weg weiter in Richtung Säulensaal. Dort begegnen uns zahlreiche Berliner Bären in unterschiedlichen Formen und Gestaltungen.
Der Bär ist das Wappentier Berlins und taucht im Roten Rathaus entsprechend häufig auf. Einige Exemplare wirken klassisch und repräsentativ, andere eher bunt, modern oder humorvoll.
Solche Details lockern den Rundgang angenehm auf. Das Rote Rathaus ist eben nicht nur von Politik, Verwaltung und historischen Gemälden geprägt. An vielen Stellen finden sich auch typisch Berliner Motive und kleine Überraschungen.
Im Säulensaal finden regelmäßig Empfänge und besondere Veranstaltungen statt. Auch erfolgreiche Berliner Sportmannschaften tragen sich hier gelegentlich in das Gästebuch der Stadt ein.
Marmorskulpturen und der Architekt des Roten Rathauses
Auf dem weiteren Weg durch das Gebäude kommen wir erneut durch das Foyer. Dort befinden sich vier große Marmorskulpturen.
Sie stellen die Bereiche Schifffahrt, Ackerbau, Fischerei und Handel dar. Damit erinnern sie an wichtige wirtschaftliche Grundlagen und Tätigkeiten aus der Zeit, in der das Rathaus entstand.
Wenig später erreichen wir die Büste von Hermann Friedrich Waesemann. Der deutsche Architekt entwarf das Rote Rathaus und schuf damit sein bedeutendstes Bauwerk.
Das Gebäude entstand zwischen 1861 und 1870. Trotz erheblicher Schäden im Zweiten Weltkrieg und späterer Umbauten prägt sein Entwurf bis heute das Erscheinungsbild des Rathauses.
Auf dem Rathausbalkon mit Blick über Berlin
Einer der Höhepunkte unseres Besuchs ist der Rathausbalkon. Normalerweise kennt man diesen Ort vor allem von Bildern, auf denen erfolgreiche Berliner Sportmannschaften oder andere Ehrengäste von den Menschen auf dem Vorplatz gefeiert werden.
Beim Tag der offenen Tür dürfen auch wir auf den Balkon treten – obwohl wir gerade keine deutsche Meisterschaft gewonnen haben.
Von hier bietet sich ein schöner Blick auf mehrere bekannte Berliner Sehenswürdigkeiten. Zu sehen sind unter anderem der Berliner Fernsehturm, die Marienkirche und der Berliner Dom.
Der Balkon liegt damit mitten in einer der spannendsten Gegenden Berlins. Alexanderplatz, Nikolaiviertel, Museumsinsel und Spree befinden sich nur wenige Gehminuten entfernt.
Für Besucher ist der Balkon normalerweise nicht frei zugänglich. Umso interessanter ist der Blick, den wir bei dieser besonderen Gelegenheit genießen können.
„Berlin packt aus“: Gastgeschenke aus aller Welt
Ein weiterer Teil unseres Rundgangs führt durch die Ausstellung „Berlin packt aus – Gastgeschenke aus 75 Jahren“.
Wenn internationale Politiker, Bürgermeister, Staatsgäste oder Vertreter von Partnerstädten Berlin besuchen, bringen sie häufig ein Geschenk mit. Im Laufe der Jahrzehnte ist dadurch eine ungewöhnliche Sammlung entstanden.
Die Ausstellung zeigt rund 500 Gastgeschenke aus mehr als 100 Ländern. Zu sehen sind unter anderem Teller, Porzellanfiguren, Bären, Kunstgegenstände, kleine Skulpturen und viele Objekte, deren Bedeutung sich nicht immer sofort erschließt.
Mein persönlicher Favorit ist ein Porzellanpferd mit Fußball. Es war ein Geschenk des Wiener Bürgermeisters anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2008.
Gerade diese Mischung macht die Ausstellung sehenswert. Einige Geschenke sind wertvoll und repräsentativ, andere kurios oder humorvoll. Gemeinsam erzählen sie von den internationalen Beziehungen Berlins und von zahlreichen offiziellen Besuchen im Roten Rathaus.
Die Ausstellung kann auch außerhalb des Tages der offenen Tür während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.
Im Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters
Danach erreichen wir einen Bereich, der im normalen Rathausbetrieb nicht ohne Weiteres zugänglich ist: das Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters.
Zum Zeitpunkt unseres Besuchs wird das Büro von Kai Wegner genutzt. Hier finden politische Gespräche statt, werden Gäste empfangen, Interviews geführt und Entscheidungen vorbereitet.
Viele Besucher interessieren sich zunächst besonders für die auffällige Lampe im Raum. Der ungewöhnlichste Einrichtungsgegenstand ist jedoch ein anderer: Im Amtszimmer steht tatsächlich ein altes Karussellpferd.
Das Pferd ist mehr als 100 Jahre alt und wurde dem damaligen Regierenden Bürgermeister 2012 vom Deutschen Schaustellerbund überreicht. Ein Karussellpferd in einem politischen Amtszimmer ist sicherlich nicht alltäglich – zu Berlin passt es aber erstaunlich gut.
Während des Rundgangs ahnen wir noch nicht, dass genau dieses Pferd wenig später über den Ausgang eines Quiz entscheiden wird.
Der Sitzungssaal des Berliner Senats
Vom Amtszimmer geht es weiter zum Sitzungssaal des Berliner Senats.
Hier tagt der Senat normalerweise jeden Dienstag unter dem Vorsitz des Regierenden Bürgermeisters. In diesem Raum werden wichtige Fragen der Berliner Landespolitik beraten und Beschlüsse gefasst.
Der Sitzungssaal wirkt sachlicher als der Wappen- oder Festsaal. Trotzdem ist es ein besonderer Moment, einmal den Raum zu betreten, den man sonst meist nur aus Nachrichtenbeiträgen oder offiziellen Bildern kennt.
Beim Tag der offenen Tür lässt sich dadurch gut nachvollziehen, wie eng Geschichte, Repräsentation und aktuelle politische Arbeit im Roten Rathaus miteinander verbunden sind.
Currywurst und Rathaus-Quiz im Innenhof
Nach so viel Politik und Geschichte geht es in den Innenhof des Rathauses. Dort gibt es Musik, verschiedene Informationsangebote sowie Speisen und Getränke.
Eine Currywurst mitten in Berlin darf natürlich nicht fehlen.
Neben dem Essen werden auch unterschiedliche Aktionen angeboten. Kurz entschlossen nehme ich an einem Quiz über das Rote Rathaus teil. Dabei zeigt sich, ob ich während des Rundgangs gut aufgepasst habe.
Die erste Frage lautet: An welchem Wochentag tagt der Berliner Senat? Die richtige Antwort ist Dienstag – das hatten allerdings fast alle Teilnehmer richtig.
Entscheidend wird die nächste Frage: Welcher ungewöhnliche Gegenstand steht im Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters?
Hier zahlt sich unser vorheriger Besuch aus. Die richtige Antwort lautet natürlich: das Karussellpferd.
Damit ist der erste Platz gesichert und der Rundgang endet nicht nur mit vielen neuen Eindrücken, sondern auch mit einem kleinen Gewinn.
Kann man das Rote Rathaus regulär besichtigen?
Das Rote Rathaus kann grundsätzlich auch ohne Tag der offenen Tür besucht werden. Das Gebäude und die dort gezeigten Ausstellungen sind montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. An gesetzlichen Feiertagen bleibt das Rathaus geschlossen.
Der Eintritt ist frei.
Allerdings handelt es sich weiterhin um einen aktiven Regierungssitz und nicht um ein klassisches Museum. Wegen politischer Termine, Veranstaltungen oder Sicherheitsmaßnahmen können einzelne Räume oder das gesamte Gebäude kurzfristig geschlossen sein.
Vor einer längeren Anreise empfiehlt es sich daher, die aktuelle Zugänglichkeit zu prüfen. Das gilt besonders, wenn man eine bestimmte Ausstellung sehen möchte.
Regulär zugänglich sind vor allem die öffentlichen Bereiche und Ausstellungen. Räume wie das Amtszimmer, der Senatssitzungssaal oder der Rathausbalkon können in der Regel nur bei besonderen Veranstaltungen oder im Rahmen spezieller Führungen besichtigt werden.
Für Gruppen werden nach vorheriger Anmeldung auch offizielle Rathausführungen angeboten.
Unser Fazit zum Roten Rathaus
Das Rote Rathaus ist weit mehr als eine bekannte rote Fassade in der Nähe des Alexanderplatzes. Im Inneren verbinden sich Berliner Stadtgeschichte, Architektur, politische Arbeit und teilweise überraschend humorvolle Ausstellungsstücke.
Zu den Höhepunkten unseres Besuchs gehören das detailreiche LEGO-Modell, der Wappen- und Festsaal, der Blick vom Rathausbalkon, die Ausstellung der internationalen Gastgeschenke und natürlich das Karussellpferd im Amtszimmer.
Wer das Rote Rathaus während der regulären Öffnungszeiten besucht, wird nicht alle im Video gezeigten Räume betreten können. Trotzdem lohnt sich der kostenlose Besuch – besonders wegen der Ausstellungen, der Architektur und des LEGO-Modells.
Jetzt das Video ansehen und mit uns das Rote Rathaus beim Tag der offenen Tür 2026 entdecken.
Wenn euch das Video gefällt, freuen wir uns über ein Like, einen Kommentar und ein Abo auf Berlin Clips. So verpasst ihr keine neuen Sehenswürdigkeiten, Spaziergänge, Aussichtspunkte und ungewöhnlichen Einblicke aus Berlin.
FAQ – Häufige Fragen und Antworten zum Roten Rathaus
Kann man das Rote Rathaus in Berlin besichtigen?
Ja, die öffentlich zugänglichen Bereiche des Roten Rathauses und die dort gezeigten Ausstellungen können regulär besichtigt werden. Da das Gebäude weiterhin als Regierungssitz genutzt wird, sind jedoch nicht immer alle Räume geöffnet.
Wann ist das Rote Rathaus geöffnet?
Das Rote Rathaus ist normalerweise montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. An gesetzlichen Feiertagen ist keine Besichtigung möglich. Wegen Veranstaltungen oder Sicherheitsmaßnahmen kann es kurzfristig zu Schließungen kommen.
Kostet der Besuch im Roten Rathaus Eintritt?
Nein. Der Besuch der öffentlichen Bereiche und Ausstellungen im Roten Rathaus ist kostenfrei.
Was kann man im Roten Rathaus sehen?
Zu den regulär zugänglichen Sehenswürdigkeiten gehören verschiedene historische Bereiche, wechselnde Ausstellungen, die Gastgeschenke-Ausstellung „Berlin packt aus“ und das große Modell des Roten Rathauses aus LEGO-Steinen.
Kann man das Amtszimmer des Regierenden Bürgermeisters besichtigen?
Das Amtszimmer wird täglich genutzt und ist normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Beim Tag der offenen Tür 2026 konnten Besucher ausnahmsweise einen Blick in das Büro werfen. Dort steht unter anderem ein mehr als 100 Jahre altes Karussellpferd.
Kann man den Sitzungssaal des Berliner Senats besuchen?
Der Senatssitzungssaal gehört normalerweise nicht zu den frei zugänglichen Bereichen. Er kann vor allem bei besonderen Veranstaltungen wie einem Tag der offenen Tür besichtigt werden. Jeden Dienstag tagt dort der Berliner Senat.
Werden Führungen durch das Rote Rathaus angeboten?
Für Gruppen können offizielle Führungen durch das Rote Rathaus angefragt werden. Da das Gebäude aktiv für politische Arbeit und Veranstaltungen genutzt wird, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Nähere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer (030) 9026-2411



