Reichstagskuppel in Berlin kostenlos besuchen: So läuft der Besuch ab

Wer Berlin von oben sehen möchte, ohne dafür Eintritt zu zahlen, sollte sich die Reichstagskuppel genauer anschauen. In unserem Video geht es genau dorthin: vom Weg ins Regierungsviertel über die Anmeldung bis hinauf auf die Dachterrasse und in die Kuppel. Nebenbei gibt es auch Eindrücke vom Umfeld des Reichstags, vom Mauerverlauf und vom Blick über die Stadt.

Anreise zum Reichstag: gut erreichbar mit U-Bahn, Bus oder zu Fuß

Los geht es ganz praktisch mit der U5. Vom Berliner Hauptbahnhof ist es nur eine Station bis ins Regierungsviertel. Genauso gut kann man aber auch vom Brandenburger Tor zu Fuß herüberlaufen oder den 100er Bus nehmen, etwa vom Alexanderplatz oder vom Zoologischen Garten. Schon auf dem Weg taucht der Reichstag mit seiner markanten Glaskuppel auf. Aktuell wird rund um das Gebäude viel gebaut, denn hier entsteht ein neues Besucherzentrum. Noch läuft der Zugang über provisorische Container.

So funktioniert die Anmeldung für die Reichstagskuppel

Im Video wird Schritt für Schritt gezeigt, wie die Anmeldung abläuft. Wer auf die Dachterrasse und in die Reichstagskuppel möchte, muss sich vorab online anmelden. Auf der Seite bundestag.de/besuche wählt man die gewünschte Besuchsart aus und bekommt anschließend verfügbare Termine angezeigt. Praktisch: Es können bis zu drei Terminwünsche angegeben werden. Im gezeigten Beispiel lag der nächste freie Termin etwa eine Woche entfernt, in der Hauptsaison kann es aber auch länger dauern. Die Bestätigung kommt normalerweise innerhalb eines Werktags per E-Mail. Zum Besuch selbst muss man die Bestätigung sowie einen Ausweis oder Führerschein dabeihaben.

Am Spreeufer: Erinnerung an die Berliner Mauer

Bevor es zur Sicherheitskontrolle geht, macht das Video einen kleinen, aber wichtigen Abstecher an die Spree. Direkt am Reichstag wird an die Maueropfer erinnert. Gerade an diesem Ort wirkt die Geschichte der innerdeutschen Teilung besonders nah. Im Video wird auch gezeigt, dass der Reichstag unmittelbar an der früheren Grenze lag. Von dort sieht man außerdem das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus und das Paul-Löbe-Haus, also Teile des heutigen Parlamentsviertels. Ein kurzes Stück führt der Weg sogar direkt am Verlauf der ehemaligen Mauer entlang.

Der Weg zum Besucherzentrum

Auf der Ostseite des Reichstags folgt der Rundgang dem alten Grenzverlauf. Rechts lag einst West-Berlin, links Ost-Berlin. Unterwegs kommt auch das frühere Reichspräsidentenpalais ins Bild, heute Sitz der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft. Danach geht es auf der Südseite des Reichstags weiter zum Besucherzugang. Die Umgebung wirkt wegen der Baustellen zurzeit etwas provisorisch, im Video wird aber auch deutlich: Der Empfang vor Ort war freundlich und der Einlass begann pünktlich.

Oben auf der Dachterrasse: Berlin in alle Richtungen entdecken

Nach dem Check-in geht es mit dem Fahrstuhl hinauf auf die Dachterrasse des Reichstags. Von dort wird im Video zuerst einmal der Rundumblick gezeigt. Richtung Westen sieht man das Bundeskanzleramt, das Haus der Kulturen der Welt und weiter hinten die Hochhäuser der City West. Im Norden fallen die Charité, der Hauptbahnhof und die Europacity ins Auge. Nach Osten reicht der Blick bis zum Alexanderplatz mit Fernsehturm und zum Bahnhof Friedrichstraße, und auch die Kuppel des Berliner Doms ist zu erkennen. Im Süden erscheinen dann der Potsdamer Platz und schließlich sogar das Brandenburger Tor. Gerade dieser Abschnitt macht Lust, Berlin einmal aus einer etwas anderen Perspektive zu erleben.

Die Reichstagskuppel selbst

Danach geht es in die Kuppel. Wer möchte, kann sich dafür einen Audioguide ausleihen, der die Sehenswürdigkeiten Berlins in verschiedenen Sprachen erklärt. Beim Aufstieg fällt vor allem die Konstruktion im Inneren auf: Über die Spiegel wird Tageslicht in den Plenarsaal geleitet, der direkt unter der Kuppel liegt. Dazu kommt das drehbare Sonnensegel, das sich dem Stand der Sonne anpasst und direkte Einstrahlung verhindert. Das ist nicht nur architektonisch interessant, sondern macht den Besuch auch dann spannend, wenn man Berlin schon gut kennt.

Kleiner Extra-Tipp vor Ort

Im Video wird außerdem eine Ausstellung zur Geschichte des Reichstagsgebäudes empfohlen, die sich unten am Eingang zur Kuppel befindet. Wer den Besuch nicht nur als Aussichtspunkt nutzen möchte, sondern sich auch für die Geschichte des Gebäudes interessiert, sollte sich dafür ein paar zusätzliche Minuten einplanen.

Reichstagskuppel: kostenloser Aussichtspunkt mit besonderer Atmosphäre

Die Reichstagskuppel gehört zu den Orten in Berlin, die man leicht aufschieben könnte – bis man dann einmal oben steht. Der Besuch ist kostenlos, die Aussicht weit, und dazu kommt die besondere Mischung aus Politik, Stadtblick und deutscher Geschichte. Im Video wird genau dieser Ablauf ganz unkompliziert mitgenommen: von der Anreise über die Anmeldung bis zum Blick über Berlin.

Hier geht’s zum Video: https://youtu.be/mC0IExdaGVI

Und wenn euch solche authentischen Berlin-Videos gefallen, schaut gern bei @berlinclips_com vorbei und abonniert den Kanal. Dort gibt es noch mehr Eindrücke aus Berlin zu Fuß, aus der U-Bahn, von Aussichtspunkten und aus Ecken der Stadt, die man leicht übersieht.

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