✈️ Flughafen BER im Test: 3 kleine Pannen, ein Spartipp – und keine Katastrophe
Ein kalter Berliner Morgen, der Koffer ist gepackt, die Vorfreude auf Sonne und Wärme groß. Für uns geht es heute zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) – und wir nehmen euch mit auf eine komplette Reise durch den Abflugbereich. Dabei wollen wir nicht nur fliegen, sondern auch ehrlich testen:
Wie gut funktioniert der Flughafen BER im Alltag? Gibt es Probleme? Und lohnt es sich, ein paar Dinge vorher zu wissen?
Spoiler vorweg: Wir entdecken drei kleine Fehler, einen echten Spartipp, aber keine Katastrophe.
Ankunft am Flughafen BER: Der erste Eindruck
Der Weg führt uns vom Parkplatz P4 (wir hatten ein MILES-Auto gemietet) direkt in Richtung Abflugbereich. Noch bevor wir richtig angekommen sind, stolpern wir über das erste kleine Ärgernis: Eine Rolltreppe steht still. Kein Drama – aber mit großem Koffer eben auch kein Vergnügen. Natürlich gäbe es Alternativen wie einen Aufzug oder eine andere Rolltreppe, doch wir bleiben bewusst auf Kurs. Wenn man den Flughafen testen will, dann bitte realistisch.
Ein paar Meter weiter folgt die Entwarnung: Die nächste Rolltreppe funktioniert einwandfrei. Fehler Nummer eins ist damit schnell relativiert – ärgerlich, aber nicht systemkritisch.
Gepäckaufgabe am Automaten: Überraschend unkompliziert
Unser nächster Stopp sind die Gepäckautomaten. Heute haben wir Aufgabegepäck dabei, was eher selten vorkommt. Der Ablauf ist simpel:
- Bordkarte scannen
- Sicherheitsabfrage nach Gefahrgut bestätigen
- Gepäcklabel ausdrucken
- Label am Koffer anbringen
Das Ganze funktioniert wirklich reibungslos. Ein kleiner Profi-Tipp am Rande: Ein Teil des Labels mit Barcode lässt sich abtrennen und zusätzlich oben auf den Koffer kleben. Falls das Hauptlabel verloren geht, hat das System eine zweite Chance, das Gepäck korrekt zuzuordnen.
Der Automat zeigt anschließend den passenden Bag-Drop-Schalter an. In unserem Fall ist dieser nur wenige Meter entfernt – bequem und logisch gelöst. Koffer aufs Band, Scan, Quittung erhalten, fertig. So wünscht man sich das.
Sicherheitskontrolle: Schnell, modern und stressfrei
Zur Sicherheitskontrolle können wir keine Bilder zeigen, aber wir können eines sagen: Sie war schnell und entspannt. Ein Grund dafür sind die neuen Scanner, bei denen Flüssigkeiten nicht mehr aus dem Handgepäck genommen werden müssen. Weniger Chaos, weniger Stau, weniger Stress – ein echter Fortschritt gegenüber früheren Abläufen.
Nach der Kontrolle geht es wie gewohnt durch den Duty-Free-Bereich – und hier beginnt bereits unser Spartipp.
Warum wir im Flughafen-Shop kein Wasser kaufen
Flughafenpreise sind bekanntlich kein Schnäppchen. Wasser bildet da keine Ausnahme. Doch diesmal bleibt der sonst übliche Einkauf im Regal. Warum?
👉 Im Abflugbereich des BER gibt es Wasserspender.
Wer eine leere Trinkflasche dabei hat, kann diese kostenlos mit Berliner Trinkwasser auffüllen. Die leere Flasche darf natürlich auch im Handgepäck durch die Sicherheitskontrolle.
Das Wasser stammt ganz normal aus dem Berliner Wassernetz, ist gesundheitlich unbedenklich und ideal für den Flug. Ein kurzer Schluck vor Ort bestätigt: Geschmacklich völlig in Ordnung – und der Geldbeutel freut sich ebenfalls.
Gerade für Vielflieger oder Familien ist das ein kleiner, aber sehr sinnvoller Spartipp, den viele Reisende noch nicht kennen.
Kleine Panne Nummer zwei: Ein dunkler Monitor
Beim Blick auf die Anzeigetafeln entdecken wir Fehler Nummer zwei: Ein Monitor ganz oben bleibt schwarz. Kein großes Problem, denn die übrigen Anzeigetafeln funktionieren einwandfrei. Die Orientierung im Terminal ist weiterhin problemlos möglich.
Auch hier gilt: nicht perfekt, aber absolut alltagstauglich.
Eindrücke aus dem Abflugbereich
Wir nutzen die Zeit bis zum Boarding für einen kurzen Rundgang durch den Abflugbereich. Der BER wirkt aufgeräumt, modern und nicht übermäßig laut. Alles ist gut ausgeschildert, die Wege sind logisch, Sitzmöglichkeiten ausreichend vorhanden.
Langsam machen wir uns auf den Weg zum Gate – und stoßen auf Fehler Nummer drei.
Laufband außer Betrieb – zum Laufen gedacht?
Das Laufband ist da, aber es läuft nicht. Man kann es zwar begehen, doch die eigentliche Funktion bleibt aus. Auch das ist kein Drama, aber erneut ein kleiner Punkt auf der Liste der Dinge, die „eigentlich funktionieren sollten“.
Boarding per Bus und Abflug
Unser Flugzeug steht auf einer Außenposition, weshalb uns EasyJet noch eine Busfahrt spendiert 😉 Aufgrund der winterlichen Temperaturen wird das Flugzeug vor dem Start noch enteist. Danach rollen wir langsam zur Startbahn und es geht pünktlich los.
Alles läuft ruhig, geordnet und pünktlich ab. Kein Chaos, kein Stress, keine bösen Überraschungen.
Unterm Strich bleibt ein realistisches Fazit:
– drei kleine Pannen
– ein sehr nützlicher Spartipp
– viele Abläufe funktionieren schnell und zuverlässig.
Die Gepäckaufgabe, die Sicherheitskontrolle und die Orientierung im Terminal waren problemlos. Der Flughafen hat keine Wunder vollbracht – aber er hat genau das geliefert, was man erwartet. Und manchmal ist genau das die beste Nachricht.
Schaut Euch gern unser Video zum BER an: https://youtu.be/nUfuQeDQq_I
Auf unserem YouTube-Kanal berlinclips_com zeigen wir auch künftig weitere Videos rund um den Flughafen BER. In einem der nächsten Beiträge geht es zum Beispiel darum, wie ihr günstig vom BER in die Berliner Innenstadt kommt – ohne Taxi oder Uber & Co. Wie ihr am Flughafen BER kostenlos kurz parken könnt, haben wir in einem weiteren Video für euch erklärt.
Das war´s für heute, abonniert unseren Kanal und bis bald in Berlin ✌️



